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06.11.2018

Die Zwölf-Wochen-Regel und die Trauer nach einer Fehlgeburt

Über die Verlusterfahrung wird häufig geschwiegen


Über das Thema Fehlgeburt wird nur wenig gesprochen. Dabei erlebt eine von vier Frauen diese Art des Verlustes. Vielleicht wird so wenig darüber gesprochen, weil die Medizin machtlos gegenüber dieser Problematik ist, oder weil das Leben noch in der Entwicklung steckte. Häufig weiß das Umfeld auch gar nichts von dem Verlust. Schwangeren wird geraten, zwölf Wochen abzuwarten bevor sie ihrem Umfeld mitteilen, dass sie schwanger sind, denn nach dieser Zeit nimmt das Risiko einer Fehlgeburt ab. Doch wenn keiner davon weiß, wie soll eine Gesellschaft lernen, mit diesen Verlusten umzugehen?

Wenn Frauen eine Fehlgeburt erleben, dann machen sie eine Verlusterfahrung, die zahlreiche Reaktionen wie Wut, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit oder das Gefühl wie von der Welt abgeschnitten zu sein mit sich bringen kann. Betroffene benötigen in dieser Zeit Unterstützung aus ihrem sozialen Umfeld. Schwangerschaft ist Schwangerschaft. Verlust ist Verlust. Daran ändert auch eine Zwölf-Wochen-Regel nichts. Die Betroffenen und das soziale Umfeld tun gut daran, diese Verluste ernst zu nehmen, denn sie können für die Eltern schwerwiegend sein.

Mehr dazu unter:

www.scarymommy.com/12-week-rule-carrying-miscarriage-grief-alone