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04.02.2019

Eine Woche mit einem todkranken Baby

Eltern hatten sich gegen Schwangerschaftsabbruch entschieden


Der Autor Josh Saunders schreibt in einem Artikel auf der Webseite www.kidspot.com über die bewegende Geschichte eines Elternpaares, das dem Tod ihres Neugeborenen einen besonderen Sinn gegeben hat.

Krysta Davis aus Cleveland war in der 18. Woche schwanger, als sie und ihr Lebensgefährte erfuhren, dass Ihr Kind nach der Geburt nicht lange leben wird. Es litt unter Anenzephalie, einer schweren Fehlbildung im Schädelbereich. Obwohl ein Schwangerschaftsabbruch möglich gewesen wäre, entschied sich das Paar dagegen. Sie hatten einen anderen Wunsch. Krysta wollte das Kind bis zum Geburtstermin austragen und nach dem Tod wollten sie die Organe des Neugeborenen spenden. "So konnten wir dazu beitragen", sagte Davis, "dass zumindest andere Eltern ihre Kinder mit nach Hause nehmen konnten. Wir können es ja ohnehin nicht." Die Ärzte waren bewegt von dieser Entscheidung.

Geboren wurde das kleine Mädchen am Heiligabend. Es verstarb an Neujahr. "Zu wissen, dass wir damit anderen Kindern helfen, ihnen eine zweite Chance geben konnten, das hat uns tief berührt", sagte die junge Mutter. Was bleibt sind die Erinnerungen an das kleine Mädchen und ihre Lieblingsmusik.

Den Originalartikel finden Sie unter:

www.kidspot.com.au/news/mum-gave-birth-to-her-dying-baby-to-spend-one-precious-week-with-daughter/news-story/1c44a55fc1a164d764136fbf37516626