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18.09.2019

Expertin spricht über die Notwendigkeit, mit Kindern über Trauer und Trauma zu reden


In Limestone County hat ein 14-jähriger Junge zugegeben, seine Eltern und Geschwister erschossen zu haben. Die Bewohner des Ortes und in der Umgebung sind geschockt. Experten sprechen an den Schulen mit den Kindern darüber, wie sie Situationen wie diese verarbeiten können.

Auch der Fernsehsender WAFF48 griff das Thema auf. Die Moderatorin Haley Baker fragte die Expertin Alissa Lapidus von Empower Behavioral Health, wie es zu solchen Ereignissen kommen kann.

Lapidus zeigte sich entsetzt von dem Ereignis in Limestone. „Wir testen das Hörvermögen, das Sehvermögen und so vieles mehr bei Kindern“, führt sie aus, „aber wie es um ihre mentale Gesundheit steht, nehmen wir häufig erst in den Blick, wenn es zu spät ist.“

Studien zeigen, dass bei Vielen die Probleme im Teenager-Alter auftreten. In der Regel sind es immer mehrere Gründe, die zu einer Krise führen, zum Beispiel wenn sich jemand ausgeschlossen fühlt, keine Freunde hat oder keiner sozialen Gruppe angehört, kaum am sozialen Leben teilnimmt.

Danach gefragt, was Eltern in solchen Situationen wie in Limestone tun können, erklärt Lapidus, dass sie sich nun ganz auf ihre Kinder konzentrieren müssen. Ihnen zuzuhören ist entscheidend, ihre Bedürfnisse zu erfassen notwendig. Kinder sollten ausdrücken dürfen, wie sehr sie die Situation ängstigt. Auch die Reaktionen der Eltern mitzuerleben, ist für sie wichtig, um das Geschehene einordnen zu können.

Den Originalartikel finden Sie unter: https://www.waff.com/2019/09/05/expert-discusses-talking-with-your-kids-during-times-grief-trauma/