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18.11.2019

Wie es ist, nur für sich zu kochen und alleine zu essen

Leben nach dem Verlust des Partners


Das Thema "Mahlzeiten" kann für Menschen, deren Partner oder Partnerin verstorben ist, schwierig sein. Nachdem die New York Times einen Artikel darüber veröffentlicht hatte, haben sich hunderte Betroffene gemeldet und von ihren schönen und schmerzvollen Erfahrungen berichtet. Die Journalistin Aidan Gardiner stellt in einem weiteren Artikel einige leicht editierte und gekürzte Schreiben vor, darunter auch diese:

"Ich sitze am Tisch. Allein. Vor mir steht der leckere Sonntagsbraten. Nie habe ich mich einsamer gefühlt." (Eric Bubb, Dorset, England)

"Ich habe immer gekocht. Mein Mann hat immer abgewaschen. Gemeinsam zu kochen bedeutete, zu quatschen, ein Glas Wein zu trinken, Musik zu hören und manchmal haben wir auch getanzt. Ich vermisse es so. Er fehlt mir immer noch so sehr." (Mary K. Lee, Leesburg, Va.)

"Als ich das erste Mal alleine einkaufen ging, bin ich fast zusammengebrochen." (Henry Strong, Potomac, Md.)

"Ich finde es tröstlich, ihre Rezepte nachzukochen oder die Küchengeräte zu benutzen, die sie in der Hand gehalten hat. Doch einmal, als ich Brot gebacken habe, ist mir eine ihrer Keramikschüsseln heruntergefallen und zerbrochen. Ich habe furchtbar geweint. Ich hatte ihr die Schüssel zu Weihnachten geschenkt. Sie hat sie geliebt. Ich glaube, es war eines der wenigen Male, die ich mit meinem Geschenk richtig lag." (Robert Honeywell, New Albin, Iowa)

Den Originalartikel mit weiteren Aussagen finden Sie unter:

https://www.nytimes.com/2019/11/01/reader-center/readers-grief-dining.html