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06.01.2021

Verlusterfahrungen positiv betrachten

Warum, für wen und für was sollte sich jemand anstrengen?


Stirbt ein nahestehender Angehöriger, kann das für Betroffene eine sehr schmerzliche Erfahrung sein. Denn häufig bringt der Verlust in emotionaler und lebenspraktischer Hinsicht viele Herausforderungen mit sich. Nicht immer sind diese einfach zu bewältigen und nicht selten würden viele Betroffene den Trauerprozess lieber heute als morgen hinter sich lassen. Die Verlustverarbeitung braucht Mut und kostet Energie.

Doch manchmal fehlt es vor allem auch an der Motivation. Warum, für wen und für was sollte sich jemand anstrengen? Das ist eine Frage, mit der sich die Psychotherapeutin und Autorin des hier beschriebenen Artikels von der Webseite thriveglobal.com, Alexandra Kennedy, auseinandergesetzt hat.

Sie ist überzeugt davon, dass Verlusterfahrungen auch "Geschenke" mit sich bringen. So hat sie es erlebt. Vielleicht können diese vier Geschenke, die Kennedy anführt, Betroffene dazu motivieren, Verlustprozesse in einem anderen Licht zu betrachten und ihnen eventuell sogar etwas Positives abzugewinnen.

  • 1. Durch die Verlusterfahrung können Betroffen tiefere Einsichten über sich selbst und das Leben in all seinen Facetten gewinnen.
  • 2. Trauerprozesse verlangen Betroffenen häufig viel ab. Es erfordert Mut, sich dem Verlust zu widmen. Doch zu erleben, dass sie diesen aufbringen und auch schwere Momente überstehen, kann das eigene Selbstvertrauen stärken.
  • 3. Verlusterfahrungen können Beziehungen verändern. Doch nicht nur zum Negativen. Einige Beziehungen werden auch enger und intensiver. Auch ganz neue Beziehungen können entstehen.
  • 4. Trauerprozesse bringen es häufig mit sich, dass sich Betroffene fragen, was eigentlich wichtig ist im Leben. Dadurch lassen sich neue Prioritäten im Leben setzen. Das hat auf Viele stärkende Wirkung.
Den Originalartikel finden Sie unter:

thriveglobal.com/stories/four-surprising-gifts-of-grief